TYPO3 kann deutlich mehr als redaktionelle Inhalte verwalten. Ich entwickle Webseiten, die auf einem modularen Baukastensystem basieren – und Webanwendungen, die fachlich tief in die Prozesse meiner Kunden integriert sind.
Nicht jedes Projekt benötigt eine Individuallösung. Mein SiteKit-System bietet barrierefreie, performante Webseiten auf TYPO3-Basis – mit einer modularen Architektur, die Updates bezahlbar hält.
Das System wird auch von anderen Freelancern und Agenturen eingesetzt, um kleinere Projekte effizient umzusetzen, ohne bei Qualität oder Barrierefreiheit Kompromisse einzugehen.
Manchmal ist auf einer Website mehr gefragt als redaktioneller Content. Ein Produktselektor, der Vertriebspartnern in Sekunden die passende Anlage empfiehlt. Eine Stellensuche, die Angebote aus mehreren Quellen zusammenführt. Ein Dokumentensystem, das Bedienungsanleitungen aus Maschinenkonfigurationen generiert.
Solche Anwendungen entstehen nicht am Reißbrett, sondern in enger Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen – Fertigung, Vertrieb, Marketing. Dabei zeigt sich oft, dass die eigentlichen Anforderungen komplexer sind als zunächst angenommen. Bei einem Projekt stellte sich heraus, dass die bisherigen Leistungsangaben einer Maschine nicht mit der Realität übereinstimmten. Erst die gemeinsame Analyse machte die tatsächlichen Kapazitäten sichtbar.
Eine Website kann viele einzelne Seiten haben. Manche davon zeigen redaktionelle Inhalte, andere sind eigenständige Anwendungen – ein Konfigurator, eine Suche, ein Vergleichstool. Und manchmal ist die gesamte Website eine einzige Anwendung. TYPO3 eignet sich für alle drei Varianten.
Ja. TYPO3 bietet mit Extbase, Middleware-Routing und der Fluid-Templating-Engine eine solide Grundlage für Anwendungen, die über redaktionelle Inhalte hinausgehen. In Kombination mit Vue.js für interaktive Frontends und REST-APIs für Datenanbindungen lassen sich Produktselektoren, Konfiguratoren, Suchportale oder Dokumentensysteme direkt in TYPO3 realisieren.
Entscheidend ist die Architektur: Nicht jede Anforderung sollte in TYPO3 gelöst werden. Wenn ein vollwertiger Online-Shop benötigt wird, ist eine spezialisierte Software wie Shopware die bessere Wahl – TYPO3 kann dann als Content-Hub dienen und Produktdaten über eine Schnittstelle einbinden.
SiteKit ist ein modulares Open-Source-Baukastensystem für TYPO3, das ich entwickelt habe. Es stellt barrierefreie, performante Grundbausteine bereit – von der Navigation über Content-Elemente bis zum Dark-Mode-Support – und wird über Composer-Pakete zusammengesetzt.
Es gibt bereits andere Ansätze für den schnellen Einstieg in TYPO3: das Bootstrap Package, Distributions wie Toujou oder das neue Theme Camino, das ab TYPO3 v14.1 als Standard-Theme mitgeliefert wird. Diese Systeme haben ihre Berechtigung und funktionieren für viele Projekte gut.
SiteKit verfolgt einen anderen Ansatz: Es ist kein fertiges Theme und keine Distribution, sondern ein Baukasten aus einzelnen Paketen, die sich gezielt kombinieren lassen. Mehrere Freelancer und Agenturen beteiligen sich an der Entwicklung und Weiterentwicklung – dadurch verteilen sich Upgrade-Aufwände auf viele Schultern und bleiben für alle bezahlbar. Barrierefreiheit ist dabei kein optionales Feature, sondern Grundlage jedes Bausteins.
Eine Webanwendung ist eine interaktive Software, die im Browser läuft – im Gegensatz zu einer klassischen Webseite, die primär redaktionelle Inhalte darstellt. Bekannte Beispiele sind Dienste wie Lexoffice, Gmail oder HubSpot.
In meinen Projekten sind Webanwendungen oft Teil einer größeren Website: ein Produktselektor auf wenigen Seiten einer Unternehmenswebsite, eine Stellensuche mit API-Anbindung oder ein Vergleichstool für technische Produkte. Die restlichen Seiten bleiben redaktionell – beides läuft auf derselben TYPO3-Installation.
Haben Sie eine Anforderung, die über eine klassische Webseite hinausgeht?