Viele TYPO3-Systeme begleiten Unternehmen über Jahre. Manche werden strategisch gepflegt, andere wachsen unter Zeitdruck. Beides ist normal – entscheidend ist, dass das System langfristig planbar bleibt.
Das sind keine Ausnahmen – das ist der Normalfall bei gewachsenen Systemen. Ich arbeite seit 2003 mit solchen Installationen und habe Projekte von TYPO3 v3.5 bis zur aktuellen Version begleitet.
Wenn eine Agentur einen kompletten Neubau empfiehlt, liegt das selten daran, dass es technisch notwendig ist. Es liegt meist daran, dass die Einarbeitung in ein bestehendes System aufwändiger ist als bei null anzufangen – für die Agentur, nicht für den Kunden.
Was dabei selten erwähnt wird:
Mein Ansatz: Modulare Migration im laufenden Betrieb. Veralteten Code schrittweise austauschen, mit Feature-Schaltern absichern, parallel testen. So bleibt das System jederzeit funktionsfähig, und der Übergang ist für Redakteure und Besucher unsichtbar.
Nein. Ich arbeite mit parallelen Umgebungen und Feature-Schaltern. Die bestehende Seite läuft weiter, während die Modernisierung auf einer Entwicklungsumgebung stattfindet. Der Wechsel erfolgt erst, wenn alles getestet ist.
Das hängt von der Art des Updates ab. Ein reguläres Sicherheitsupdate (Minor-Version) ist bei einem gepflegten System in der Regel innerhalb weniger Minuten bis Stunden erledigt – oft reicht ein einziger Composer-Befehl mit anschließendem Test.
Bei einem gut gepflegten System mit Standard-Extensions kann auch ein Major-Upgrade auf eine neue TYPO3-Hauptversion in wenigen Stunden gelingen.
Größere Webseiten mit veralteten Extensions, geänderten APIs oder umfangreicher Individualprogrammierung erfordern eine schrittweise Modernisierung über Tage, Wochen oder auch Monate – dann allerdings im laufenden Betrieb, ohne Ausfallzeiten. Für solche Projekte sind die ELTS-Versionen gedacht, die den Übergang zeitlich absichern.
Sie möchten wissen, wie es um Ihr TYPO3-System steht?